von holg » 10. August 2011, 22:21
Ich hab' das Album jetzt drei Mal angehört und bin sehr angetan. Die AtmosphĂ€re, die dieser angenehm wohlige Sound verbreitet ist beinahe unheimlich. Unheimlich schön. Alles klingt erdig und homogen, die herrliche Stereoeffekte, das aus der HĂŒfte luftig swingende Schlagzeugspiel, der klare, Schauer erzeugende Gesang von Meister Mikael und die immer wieder deutlich erkennbaren Opeth-Melodien, machen "Heritage" zu einem echten Gourmethappen. Aber nur, wenn man es sehr altmodisch und auch sehr lose komponiert mag. Denn den Vorwurf, hier eine Jam-Session zu hören, kann ich ein StĂŒck weit nachvollziehen. Immer wieder musizieren die Jungs frei schwebend um den roten Faden herum, finden ihn dann aber auch immer wieder. Das mag konzeptlos wirken, ist vielleicht sogar das Konzept, aber so locker, wie das hier klingt, ist es wohl eher zufĂ€llig konzipiert. Klingt verworren? sorry, aber "Heritage" beraubt mich gerade meiner Sinne.
"...nicht jeder Prog ist per se Rotz..."