Up the Hammers!

Re: Up the Hammers!

Beitragvon Killmister » 27. März 2020, 08:55

Die Berichte der Ortskundigen machen mich sehr wuschig und ich hätte dolle Lust so eine Wanderung mit einem zukünftigen UTH zu verbinden. Für Männer mit geschädigten Artrosekniergelenken wird das Gelände wohl zu anspruchsvoll sein, oder?
Wenn man etwas nicht mag, ist einem weniger davon lieber.
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon MOR » 27. März 2020, 10:24

Pavlos hat geschrieben:
TWOS hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:
TWOS hat geschrieben:...in den spätwinterlichen Bergen von Epiros

Meine Eltern stammen von dort.

Cool, von wo denn genau? :tong2:

Ich war zunächst kurz in Arta und habe Freunde in Ioannina besucht (genau am Faschingssonntag, die traditionellen Feuer waren bereits verboten, aber es hat sich keiner drum geschert und die Straßen waren voll mit Feierenden; und bei einem vollbesuchten Konzert der Villagers, dem ersten in Ioannina City nach drei Jahren, waren wir auch). Dann ging es für ein paar Tage nach Zagori. Am Rosenmontag war Monodéndri noch voller Tagesausflügler und auf der Plateia drehte sich das Lamm am Spieß. Danach hatte ich die Berge gänzlich für mich allein und konnte ungestört die Víkos-Schlucht durchwandern.
Eine herrlich archaische Gegend und ein atemberaubendes Wanderparadies. Sehr gern wieder!

p.s. Bisher hatte ich Epiros noch nicht auf meinem Schnaps-Schirm, aber konnte dort nun phänomenalen Tsípouro kennen lernen. Neu, aber verdammt stark ist die Marke Zoinos aus Zitsa. Und der selbstgebrannte erst...


Mein Vater wurde in einem kleinen Dorf in den Bergen ca. 25 Kilometer nördlich von Ioannina (I love this city!!) geboren. Das Dorf ist so klein, dass es übersetzt "Kleines Dorf" heisst. Meine Mutter stammt aus der Gegend um Arta, die Eltern meiner Frau aus Paramithia. Du siehst, wir sind Ipiroten durch und durch....und ich sage es immer wieder: Wer es ruhig und ursprünglich mag, der sollte Epiros entdecken, am besten zu Fuss.

Sehr schön. Solche Geschichten lieb ich...
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon TWOS » 27. März 2020, 10:38

Killmister hat geschrieben:Die Berichte der Ortskundigen machen mich sehr wuschig und ich hätte dolle Lust so eine Wanderung mit einem zukünftigen UTH zu verbinden. Für Männer mit geschädigten Artrosekniergelenken wird das Gelände wohl zu anspruchsvoll sein, oder?

Was die zunehmend populäre Gegend Zagori angeht:
Es gibt ein großes Netz an Wanderwegen aller Schwierigkeitsgrade. Ich habe mit Aris Leontaridis, Walking and Trekking in Zagori, Cicerone 2019, gearbeitet. Er beschreibt kleinere und größere Tagestouren je mit Anspruch, Höhenunterschied und Weggegebenheiten, sodass man sich das Passende auswählen kann. Ich fand selbst die anspruchsvolleren, Kategorie 3-4/5 gut machbar und bin trotz vieler Fotopausen in der Zeit geblieben.
(Der Rother WanderfĂĽhrer ist dafĂĽr weniger hilfreich, beschreibt nur die groĂźe Route einmal quer durch Epiros.)
Die viel begangenen Wege sind gut markiert und ausgebaut, die Seitenpfade waren, zumindest Anfang März, teils schwierig zu finden. Grundsätzlich gilt aber, dass es sich hier um eine zerklüftete Hochgebirgsregion handelt und mit enstprechendem Auf und Ab durch tief eingeschnittene Schluchten auf unebenem Gelände zu rechnen ist, oft verbunden mit Klettern über Steinbrocken und Felsen. Nett ist aber, dass in der Gegend hunderte posierliche Steinbrücken die reißenden Ströme überspannen.

Wenn man mal in Ioannina ist, lohnt für jeden, egal welcher Fitness, zumindest ein Tagesausflug in eines der leicht erreichbaren Dörfer, z.B. Monodéndri, von wo man schnell zu vielen beeindruckenden Aussichspunkten gelangt, allen voran das Agia Paraskeví-Kloster am Rande der Schlucht, von dem ein kleiner Pfad hunderte Meter in der Felswand entlang führt, der von den meisten aber nicht weit begangen wird - nicht wegen körperlicher Schwierigkeit, sondern weil fast alle die Höhenangst packt. (Das davor angebrachte Schild "ΠΡΟΣΟΧΗ: ΠΤΩΣΗ ΒΡΑΧΩΝ, ΑΠΑΓΟΡΕΥΜΕΝΗ ΖΩΝΗ" hat bestimmt einen guten Ausblick gewünscht, ich kann ja kein Griechisch.)
Nicht verpassen sollte man die phänomenale Taverne im Nachbarort Vítsa, die ausschließlich Pilzgerichte serviert.

Zum ebenfalls beliebten Metsovo und seiner Umgebung kann ich nichts sagen.

Ab diesem, spätestens nächstem Jahr soll es auch Direktflüge aus Deutschland nach Ioannina geben. Die Busfahrt nach Athen dauert 5,5 bis 6 Stunden.
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Pavlos » 27. März 2020, 11:44

Fallende Felsen, verbotene Zone.

:lol:
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Sedlmaster » 27. März 2020, 11:56

Killmister hat geschrieben:Die Berichte der Ortskundigen machen mich sehr wuschig und ich hätte dolle Lust so eine Wanderung mit einem zukünftigen UTH zu verbinden. Für Männer mit geschädigten Artrosekniergelenken wird das Gelände wohl zu anspruchsvoll sein, oder?


Da kann ich mich nur anschlieĂźen!

Ich bringe auch alle wichtigen Voraussetzungen mit: Bock auf Heavy Metal, reifes Alter, zwei kaputte Knie.
:yeah:
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Pavlos » 27. März 2020, 12:12

Let the KIT-Epiros-Wandergruppe 2021 dream become reality, folks!!

Ich spiele eh mit dem Gedanken, das 2012er UTH zu besuchen /Titan Force, Taramis!!!!). Das kann man dann alles wunderbar kombinieren. Der TWOS als, ehem, FĂĽhrer und ich als Dolmetscher.

:yeah:
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Killmister » 27. März 2020, 22:08

Doch nicht mit euch kaputten % alten Säcken, viel lieber mit Mousika und Hera, zumal die gerüchteweise auch ordentlich Schnaps verputzen :yeah: .
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Pavlos » 27. März 2020, 22:11

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Re: Up the Hammers!

Beitragvon TWOS » 28. März 2020, 13:02

Aber mal ehrlich: Griechenland hat außer der überlaufenen Athener Akropolis, abgelutschten Apothekenkalendermotiven von Santorin und überfüllten Badestränden auf Kreta so viel mehr zu bieten. Meine ToDo-Liste mit Wanderpfaden und archäologischen Stätten lässt sich in einem ganzen Jahr nicht abarbeiten.
Also nutzt die Festivals als Anlass für eine kurze oder längere Reise dies- und jenseits der bekannten Pfade. Jede Insel wie auch die weniger populären Regionen im nördlichen Festland haben ihren eigenen Charakter und überall finden sich historische Relikte und fantastische Speisungsmöglichkeiten.

Go Greece!


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Re: Up the Hammers!

Beitragvon Metalfranze » 29. März 2020, 09:39

Killmister hat geschrieben:Doch nicht mit euch kaputten % alten Säcken, viel lieber mit Mousika und Hera, zumal die gerüchteweise auch ordentlich Schnaps verputzen :yeah: .

Hugh, Häuptling ALTER BOCK hat gesprochen, Hugh!
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon The-Aftermath » 30. März 2020, 12:41

Lieber TWOS, hast du schon einmal in Erwähnung gezogen, dein profundes Wissen in Form eines kulinarisch-archäologisch-metallischen Reiseführers (nicht nur für Griechenland) zusammenzufassen? Ich würde ein solches Projekt sofort unterstützen!
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Re: Up the Hammers!

Beitragvon hellstar » 30. März 2020, 13:39

Die Ideen die hier momentan gesponnen werden, finde ich fantastisch. Da wĂĽrde ich mich evtl. ebenfalls anschlieĂźen.
Coll fände ich auch, wenn man vorab eine Location anmieten würde und dort eine Art Reisebericht/Dia Abend mit anschließender Disco machen würde. Kosten würde man brüderlich teilen. Ist vielleicht auch nur eine Spinnerei von mir. :lol:
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