rapanzel hat geschrieben:Raf Blutaxt hat geschrieben:Nun ja, die Form eines Hakenkreuzes bedingt aber, dass man jeden rechten Winkel für einen Teil eines solchen halten kann. Ich kenne das entsprechende Bild jetzt nicht, aber abstrakte, geometrische Studien haben halt solche Elemente, da jetzt direkt das Hakenkreuz als das wichtigste Element rauszuholen, halte ich schon für hysterisch oder böswillig.
Was ich viel schlimmer find ist die Sauerei an der Wand![]()
Antikosmische Kunst?
Kleiner Einschub am Rande. Sollte mal jemand demnächst am Kölner Dom sein, schaut euch mal genau an, was im Brunnen davor auf den Bodenplatten als Verzierung zu sehen ist!
Ähem, das ist ziemlich eindeutig.
Genauso ist das untere Bild eindeutig als Stopschild zu identifizieren, auch wenn wichitge Merkmale wie die achteckige Form aufgrund des Bildauschnitts nicht zu erkennen sind. Das Gehirn interpoliert und abstrahiert und jedes Individuum der aktuellen Gesllschaft kann, trotz des nicht intakten Merkmals der Achteckigkeit, das Bild eindeutig dem entsprechenden Symbol zuordnen. Natürlich war genau das der SInn der Studie. Es stellt sich allerdings die Frage, wieso man sich so etwas aufhängt, ausser um zu provozieren.

Genauso stört mich allerdings das völlig bescheuerte übernehmen von Gottheiten des hinduistischen Pantheons durch Antikosmiker. Kali mag zwar auch die Personifizierung des "Endes" in Form der Weltenzerstörerin sein, aufgrund der Annahme eines zyklischen Kosmos stellt sie nur den Übergang und Beginn zur Neuschöpfung dar. Ganz und gar nicht antikosmisch also.
Mein Steckenpferd, being "anti-antikosmisch".

Die Musik finde ich übrigens immernoch grauenvoll Langweilig.