The-Aftermath hat geschrieben:Hm. Ich ziehe "The Mouths Of Madness" gerade deswegen der "Capricorn" vor, weil die Songs etwas mehr auf den Punkt kommen, in sich schlüssiger sind und gleichzeitig alles noch etwas mehr Biss hat. So zu mindestens weiterhin mein Eindruck. Auf "Capricorn" lässt das Spannungslevel nach den ersten drei Songs deutlich nach. Auf "Mouths Of Madness" geht es mehr auf und abwärts. Das entspannte "Loving Hand Of God", der flotte Rausschmeisser "See You On The Other Side", davor das bedrohliche "Silent One" und das harte "Wizard Of War". Lediglich "Leaving It All Behind" hätte es nicht gebraucht.
Da kommen wir diesmal nicht zusammen. Ich seh's nach noch ein paar Durchläufen mehr nach wie vor komplett anders. Bis auf "Wizards of War" und "Mountains of Steel" zünden die Songs bei mir null. Ich find die Riffs bestenfalls unauffällig und das Songwriting recht uninspiriert und oft zu langatmig. Gute Hooklines gibt's kaum. "The silent one" nervt mich sogar richtig mit seinen endlosen Wiederholungen. Alles in allem erinnert mich die Scheibe aber auch viel zu sehr an Cathedral, als dass ich Spaß dran haben könnte. Ein bisschen weniger Hippie-Gedöns wär echt gut gewesen. Schade, damit sind Orchid in diesem Jahr sowas wie die erste richtige Enttäuschung für mich.
Sblood, thou stinkard, I’ll learn ye how to gust … wolde ye swynke me thilke wys?