von Hugin » 23. Oktober 2014, 21:40
Ja Leute, schön war's mal wieder in Monaco di Bavaria mit dem heiligen Veit und den Grattlern vom Orangengnom.
Der Opener war völlig melodiefrei und zwar recht energisch, aber insgesamt doch eher flach und wenig mitreißend. Wenn eine Vorgruppe drölfmal das Auditorium damit anheizen muss, dass wir ja alle wegen "Saint fuckin' Vitus" da seien, dann spricht das regelmäßig dafür, dass man mit der Mucke nicht so viel reißen kann.
Der heilige Veit dagegen hat regiert wie es sich geziemt und wie ich es erwartet habe. Hatte die Band zuletzt 2009 in der Röhre (R.I.P.) in Stuttgart gesehen, noch mit Armando (R.I.P.). D.C. und Wino kamen scheinbar besser miteinander aus als üblich, haben die Vorredner ja schon gesagt, Henry Vasquez hatte einen mächtigen Punch, allgemein war die Band hammertight, auch wenn Mark Adams irgendwo ganz anders zu sein schien. Aber ich glaube das war auch immer schon so, oder nicht?
Songauswahl war Bombe, berücksichtigte sage und schreibe sechs Alben, davon das pinke Album komplett (die Originalauflage hatte ja nur 6 Songs!), je zweimal die Neue und die "V", sowie je ein Song von den ersten drei Scheiben. Fast zwei Stunden gespielt, die wie im Flug vorbei gegangen sind, und ja, zum Abschluss sei es noch einmal gesagt: D.C. ist für mich nach wie vor einer der unglaublichsten Gitarristen, die ich je hören und sehen durfte.
Tolle Sache auch der Zettel am Merch: "need weed - trade for merch"
Grüße zurück im Übrigen an die monegassischen Freunde und lieben Dank für die stets vortreffliche Gastfreundschaft!
"It takes a thousand fans from any other band to make one Manowarrior!"- Sir Dr. Joey DeMaio, 2012
Primitivsoundkunst:
http://www.morbid-alcoholica.com/2016 A.Y.P.S. = 0 A.R.C.U.