Siebi hat geschrieben:Zurück vom Flotsam-Gig im Münchner Backstage und ein abschließendes reinigendes Weißbier eingeschenkt. Hateful Agony sind jetzt zu fünft, macht's live nicht wirklich besser. Mir gefielen sie halt als Dreier und mit Matze an Mikro und Sixtsrings wesentlich besser. Bliksem waren spitze zum Aufwärmen, angethrashter Metal mit richtig cooler Röhre. Die Frontdame trägt weißen Schlüpper, okay, wichtiger, die Stimme ist gar feinifein... und dann kamen sie. Flotsam und sein Jetsam mit Jason Bittner von Shadows Fall an den Drums haben mit einem Killer-Set meine Haare auf links gefönt. Was für ein tightes Zusammenspiel, was für ein stimmlich brillanter Eric, was für Mördersongs! Leider gab es wieder nix von "The Cold", vielleicht am HOA. Gute Nacht!
Du, sag mal, waren da echt so wenige Leute bei Flotsam? Gegen Ende des ANTICHRIST-Gigs haben wir uns noch mit einem unterhalten, der grad von drüben kam und von ca. 50 Zahlenden bei Flotsam berichtete? Das konnte ich irgendwie gar nicht fassen, denn ungefähr die selbe Menge tummelte sich nämlich auch im Sunny Red.
Hier dann noch ein paar Worte zu besagter Veranstaltung:
Nach kleiner Stärkung via Pizza und Bier in der Trattoria begab man sich kurz vor 20:30, dem planmäßigen Beginn an den Ort des Geschehens. Dort stellte man dann erstmal fest, dass die ersten beiden Bands, die gemeinsam in einem Bus fuhren, dank Stau um 20:28 am Sunny Red eintrafen. Das läuft ja wieder super.

Begonnen wurde dann eine Stunde später mit OCCVLTA aus der DDR. Nettes stumpfes HELLHAMMER-Worship Marke QUINTESSENZ, lief ganz ordentlich rein, zwei, drei Songs weniger hätten es auch getan. Dann NATUR aus den US of A, deren traditioneller Heavy Metal durchaus seine Momente hatte.
ANTICHRIST hingegen waren spielerisch zwar top, hatten allerdings den beschissensten Sound seit Menschengedenken. Echt, sowas hab ich auch noch nicht erlebt. Die Gitarren haben alles überlärmt, vom Gesang hat man überhaupt nichts vernommen außer ein paar Tieftonfrequenzen, die so richtig schön geschmerzt haben vor lauter Schalldruck. Die letzten drei Songs wurd's dann noch einigermaßen erträglich, aber trotzdem war das echt ein Verbrechen an der Menschheit. Dabei hatte ich mich echt wie Bolle drauf gefreut, aber so machte das echt keinen Spaß.
Dann gab es da noch zwei Leute, die meinten, der Sound wäre super, denn in Erfurt am Tag davor soll er noch beschissener gewesen sein...

So war dann um 0:40 Schicht im Schacht und die nun taube Meute wurde in den Nieselregen über München entlassen...