Ich hatte gestern und heute frĂĽh meine Exodus-Tage.




Jaja, etz wird wieder gemault, dass der Schubert nicht das kultige Debüt angehört hat. Aber „Bonded by Blood“ lief erst letzte Woche. Nun waren die Nachfolgealben an der Reihe
Und diese vier gelisteten finde ich auch toll, v.a. „Fabulous Disaster“ wird immer einen großen Stellenwert in meinem Metalleben genießen. Alleine schon das tödliche Anfangstriple „The last Act of Defiance“, „Fabolous Distaster“ und „The Toxic Waltz“ sind einfach nur genial. Diese Riffs sind einfach nur göttlich. Diese Gangshouts. Geil.
Auch „Pleasures of the Flesh“ begeistert mich. Lieder wie das schöne fiese und kurze und knackige “Deranged”, das arschtighte gerumpelte “Choose Your Weapon”, das schöne episch gethrashte “Chemi Kill” oder auch das geile Titellied. Herrlich.
Das 1990er Album „Impact is Imminent“ ist aber auch nicht verkehrt. Das ehemalige H-Team (Hunolt und Holt) veranstaltet ein Riffmassaker hier das seines gleichen sucht. Allerdings vermisst man hier und da die Eingängigkeit. Und einige Lieder sind einfach zu lang.
Aber „Impact is Imminent“ und mein Exoduslieblingssong „Changing of The Guard“ schrauben einen schon die Birne vom Rückgrat..
Die “Atrocity Exhibition” fiel mir nur durch Zufall in die Hände. Gefällt mir immer noch. Aber das große Manko an den letzten Exodusplatten ist halt, dass diese zu lange sind. Alles um 30 Minuten kürzen und die Scheiben würden gefrorene Äcker mit Leichtigkeit umpflügen.
Auf „Atrocity“ sind Abrisslieder wie „Riot Act“, „Funeral Hymn“, das brutale „Iconoclasm“ oder doch die verzügliche Knüppelorgie „Bedlam 123“ hinterlegt, die jeden Thrasher eigentlich begeistern sollten. Wie präzise die Riffs durch die Lausprecher röhren… Faszinierend.
Auch das Röhrorgan des Fronters passt hier unglaublich gut dazu.
Aber mit dieser Meinung stehe ich allerdings hier im SMB auf weiter Flur alleine da. Wahrscheinlich.
Danke fĂĽr die Aufmerksamkeit.