Gestern Abend folgende Scheiben zu Hause angehört während ich versucht habe, meinen Laptop vor dem Exitus zu retten….


Ich mag die beiden Bootlegs, alleine schon wegen den beiden beeindruckenden Covern. Der Sound ist nicht schlecht für so ein illegales auf Vinyl gepresstes Album, herrlich roh, der King kreischt wie am Spieß, die Gitarren braten, allerdings ist der Soundmischer bei diesem Konzert nicht der beste gewesen. Aber fällt nicht wirklich ins Gewicht. Das Publikum jedenfalls rastet aus, v.a. bei „Evil“. Einziger Nachteil, den ich hier sehe, sind die störenden Klopfgeräusche bei „Deadly Omens Part 2“, die für eine kleine Zeit anhalten.

Musste ich mal wieder hören. Midnight.
Roock´n´Roll, Metal, Dreck, punkig, Rotz. Wunderbare Stimmungsplatte.
„Evil like a Knife“, „Final Rape of Night” oder das rock´n´rollige “Degradation” oder auch das herrliche assige “Try Suicide”.
Ein Potpourri an Stimmungslieder in der Faschingszeit.

Die Platte habe ich zu Veröffentlichung nicht auf dem Schirm gehabt.
Leider.
„Dead Sun Rising“ ist aber starkes deutsches Thrash-Album.
Anthrax, meets Exodus, meets DRI meets Old-Overkill. Und dazu noch der Sänger, der sich wirklich anhört wie ein junger Blitz oder hier und da an einen jungen Dickinson erinnert.
Ach ja, die Produktion knallt einfach nur. Nicht so PlastikmĂĽll wie aus dem Hause des Andy Sneaps.
Anspieltipps: „Metro Massacre“, „The Harbinger” oder auch “Salvation Army“.

Etwas länger rotierte die aktuelle Platte von den Spiritual Beggars auf dem Plattenteller.
Ein Fehler wie ich finde.
Schicker leckerer Hard/Stonerrock, mit wohldosierten Orgelklang, warme Produktion und eingängige Melodien.
„Hard Road“, „Diamond under Pressure“ oder auch das Lied “What doesn’t kill you” kann man sich mal anhören und eventuell auch ins Schwärmen geraten.