Da mein Computer immer noch in Reparatur ist, ich mich deswegen auch nicht weiter mit meinem SMB-Wichtel-Sampler beschäftigen kann, so kümmerte ich mich am Wochenende um folgende Langspielplatten:

Mal wieder angehört, da am Samstag die Band im Nürnberger Hirsch aufspielte.
Solide gemachter Heavy / Speed Metal aus Deutschland inkl-. Running Wild Gedächtnis Riff.
Gefällt mir ganz gut.
Neues Album soll gem. dem Sänger noch in diesem Jahr erscheinen.

Weil im “Neuzugang”-Thread ein Mitglied des SMB die zweite Nekromantheon-Scheibe sich zugelegt hat, der Siebi die Obliteration Jungs erwähnte, so wurde ich animiert, die Condor aus dem Regal zu holen und auf den Plattenteller zu legen.
Condor sind auch aus Norwegen, (soweit mir bekannt ist) auch aus dem Umfeld der genannten Bands und spielen auch Thrash-Krawall mit einer Prise Black Metal und hier und da ein paar Punkanleihen.
Alles scheppert und lärmt vor sich hin. Produktion könnte besser sein, aber vermittelt einen gewissen Charme.

Death/Thrash aus Norwegen, mit hysterischen Geschrei als Gesang, hier und da proggen die Jungs sich durch ihre Kompositionen, beschwören aber dennoch die brodelnde Lawa aus dem Erdinneren herauf.
„Goat Skull Crown“, „The Distant Sun“ oder auch “Sepuchral Rites” wissen durch böse Aura und gekonnte musikalische Beschwörung der Instrumente zu überzeugen. Gefällt immer noch!


Auch angestichelt durch den „Neuzugänge“-Thread.
Seit ungefähr Ende der 80er nicht mehr gehört, aber noch immer irgendwie ansprechend.
„Geld oder Leben“ gefällt mir etwas besser als der Nachfolger "Liebe Tod und Teufel", alleine schon wegen dem lockeren und flotten „Es g´winnt a jeder“. "Küss die Hand Herr Kerkermeister" ist aber auch nicht von schlechten Eltern.
Ach ja….

Komplettes Kontrastprogramm zur EAV. Death Metal aus Schweden von einer Band, die ich leider zu spät entdeckt habe.
Bietet das Zweitwerk „Sweven“ todesbleiern Progressivemetal, so kredenzt das Debüt bösen, morbiden schimmligen modernden und gefährlichen Death Metal. Das Schlagzeug prügelt alles nieder, der Sänger growl und schreit hysterisch ins Mikro und die Gitarren zersägen alles, schaffen es aber immer wieder die eine oder Twinleadmelodie aus den Lautsprechern zu jagen.
„Creepy Creeping Creep“ oder „Red Hook Horror“ spalten Schädel.

Rock´n´Roll, etwas Punk und Metal gemischt, dreckige punkige Stimme, warme Produktion, eingängige Kompositionen und fertig ist ein starkes Album.
„Space Stepping“, „Death to Invaders“, „Coming Down Quick“ etc. rocken durch die Boxen und erzeugen Glücksendorphine im Blut.
Allerdings erreicht das Album „Rare Breed“ nicht ganz das Niveau des Vorgängers „Bless off“.


White Metal aus dem Land der Trumpologie, allerdings aus den Anfängen der 90er Jahren.
Speed/Thrashmetal, mit eigenständigen Gitarrenklängen, hier und da einer Sirenenstimme, flott gespielt, guter Produktion und der Message, dass Jesus immer noch ein dufter Typ ist.
„Weapons of our Warfare“ wird wahrscheinlich auf immer einer meiner Lieblingsplatten sein.
Folgende Lieder vom „WOOW“-Album muss man unbedingt hören:
Titellied, „Flesh and Blood“, „Solitude“ oder auch das thrashige „Greetings of Death“.
Vom Debüt empfehle ich die Lieder „Temporary Insanity“ oder auch „Awake“.

Schon lange nicht mehr dieses Album vom King gehört. Auch wenn über Albumdistanz kein komplettes Konzept erzählt wird, so schafft es der King hier einfach strukturierte Lieder auf den Hörer loszulassen, die umgehend in die Gehörgänge gehen und sich auch dort fortsetzten.
FĂĽr mich eines der besten Alben des Kings.
„Eastman´s Cure“, „Room 17“, „To The morgue“ oder auch „Moonlight“ sind einfach grandios.
Danke fĂĽr die Aufmerksamkeit.