Nach der Siebischen Huldigung dann auch mal wieder aus dem Regal gezogen:
Grandioses Album! Neben dem Titelsong waren "C.O.D" und "Inject The Venom" schon immer meine Favoriten! Aber "Evil Walks" sollte auch nicht vergessen werden. Auch ein Hammersong!
Ansonsten liefen heute Abend noch folgende Scheiben:
Starke NWOBHM-Scheibe! Ich sag nur: "Hot Blooded Woman, Hot Blooded Woman, Hot Blooded Woman"
Die kanadischen Mystiker bieten gutklassige US-metallische Hausmannskost, die der Genrefreund gerne auflegt.
Gestern Abend war Zeit fĂŒr ein paar ausgefallene Platten auf dem hofischen Plattentelle. Das Progflötengesicht in mir will schlieĂlich auch bedient werden:
Jeff Wayne's Musical Version Of The War Of The Worlds Magma - MĂ«kanĂŻk DĂ«struktĂŻáș Kömmandöh C.O.B. - Moyshe McStiff And The Tartan Lancers Of The Sacred Heart Captain Beefheart And His Magic Band - Doc At The Radar Station Dschinn - Dschinn Haikara - Geafear
Sacrifice to vice or die by the hand of the Sinner!
Nightrider hat geschrieben:Nach der Siebischen Huldigung dann auch mal wieder aus dem Regal gezogen:
Grandioses Album! Neben dem Titelsong waren "C.O.D" und "Inject The Venom" schon immer meine Favoriten! Aber "Evil Walks" sollte auch nicht vergessen werden. Auch ein Hammersong!
...
Wo Du recht hast, hast Recht. Und wer Recht hat, zoid a MaĂ! Prost JĂŒrgen!
Erst lief der Kiskeeinstand, macht schon Laune, wenn auch die Produktion ziemlich brav aus heutger Sicht klingt. Gerade die zischend schwammige Snare ist eher murks, aber gut, der 19-JĂ€hrige blonde Jungspund hinterm Mikro hebte die KĂŒrbisse von 0 auf 100 in den Metalmainstream. Das war 1987 und ist heute noch bockstark.
Jetzt lÀuft der deutsche Australier mit seiner Bande, mal gepflegt in Ruhe hören. Beim VorgÀnger habe ich ausgesetzt, "The Meaning Of I" höre ich immer wieder gerne. Dann wollen wir.
Heute liefen unter anderem diese Scheiben im hofischen Wohnzimmer:
Die Portrait war heute im Briefkasten und bekam gleich zwei DurchlÀufe. GefÀllt mir schon ausgesprochen gut, mal schauen ob die Platte noch weiter wÀchst. Bisher hat hier noch die neue Attic die Nase vorne.
US Metal die erste. Seltsamerweise werde ich mit Pharaoh nicht so richtig warm, obwohl die Zutaten eigentlich genau meines sind. MelodiösitĂ€t, HĂ€rte, Technik, ein guter SĂ€nger, ein gespĂŒr fĂŒr gute Hooks, aber irgendwie fehlt der ZĂŒnder.
Dass die Lionheart fĂŒr mich die beste Saxon der Neuzeit ist dĂŒrfte ja hier kein Geheimnis mehr sein. Ach, ich liebe diese Platte.
US Metal die zweite. Riot's Immortal Soul ist ja noch viel geiler als ich sie in Erinnerung hatte. Da hat die Truppe um Mark Reale wirklich noch einmal einen Meilenstein in einem meiner Lieblingsgenres rausgehauen.
US Metal die dritte, Riot die zweite. Vom letzten VermĂ€chtniss ging es direkt zum Anfang. Rock City rockt einfach schön und gefĂŒhlvoll durch die GehörgĂ€nge. Tokyo Rose!
Sacrifice to vice or die by the hand of the Sinner!
Ich verstehe absolut nicht, wie man gerade diese Pharaoh nicht gut finden kann. Hier wird in Perfektion musiziert!!
Die Portrait find ich nachÂŽn paar Spins auch geil, habe jedoch soÂŽne Vorahnung, dass die sich bei mir recht schnell abnutzen wird, da die meisten Songs fĂŒr Portrait VerhĂ€ltnisse doch recht eingĂ€ngig sind und ich die Band bisher gerade fĂŒr ihre eher verschachtelten Lieder mochte. Mal schauen wie sich das noch entwickelt...
Die beiden RIOTs finde ich cool, hab sie jedoch schon lange nicht mehr gehört. Ab damit auf den to do Stapel!!
Der Hofi wird unheimlich. Bei Pharaoh gehen wir Seit' an Seit', ich kann damit nix anfangen. Die Portrait habe ich hier, aber noch nicht gehört, bei der Saxon gehen wir dann leicht auseinander, bis wir bei den beiden riotischen Geschossen uns ins Metaluniversum beamen.
Das sieht schön verstrahlt aus. Beschreibung pls!
Verstrahlt trifft es ganz gut, oder auch Ă€uĂerst seltsam. Ich versuche das dann mal in Worte zu fassen.
Kaufanreiz fĂŒr mich war neben dem herrlich bescheuerten Cover und Albumtitel die unter den Songs aufgefĂŒhrte Instrumentierung. Balalaika, Orgel, Bongos, Schlagzeug, Percussion, Klarinette, Violine und verschiedene mittelalterliche Instrumente geben sich hier die Klinke in die Hand.
Aber zuerst zurĂŒck auf Anfang: Der 2014 verstorbene Clive Palmer grĂŒndete um 1970 die Clive's Original Band C.O.B. und veröffentlichten 1970 das Debut "Spirit Of Love". Nach einer Tour oder Wanderung (hier widersprechen sich die Quellen im Netz) durch Indien und Afghanistan erblicke dann 1972 "Moyshe McStiff And The Tartan Lancers Of The Sacred Heart" das Licht der Welt. Die bewusstseinserweiternden Stoffe, die sicherlich auf dieser Reise konsumiert wurden, haben sich definitiv in den Songs niedergeschlagen. Der Versuch damals zeitgemĂ€Ăen psychodelischen, progressiven Rock mit schottischem Folk und mittelalterlichen LSD-KlĂ€ngen zu verbinden ist abenteuerlich und sehr, sehr schrĂ€g. Da hilft auch der schiefe Gesang nicht weiter, aber trotz allem ist es die Scheibe interessant und seltsamerweise entspannend zu hören. Und da du ja auch auf musikalische Abartigkeiten stehst, könnte das durchaus etwas fĂŒr dich sein.
Auf Youtube kann man ĂŒbrigens das ganze Album anhören:
Sacrifice to vice or die by the hand of the Sinner!
Geradeaus Rock`n`Roll, erinnert ein bisschen an Nashville Pussy. Wenn die Burschen nicht zu lange Spielzeit haben live richtig Klasse.
Coole Split 7" mit Cianide und Necrofilth welche leider viel zu kurz ist. Aber das liegt wohl in der Natur der Formates. Als Ausgleich gibt es ein sehr schönes Cover in Silber und Schwarz
Die hier hat eine lÀngere Spielzeit als die Cianide/ Necrofilth Split, ist aber eigentlich unnötig. Ok, interssant ist es schon die Ur-Versionen der zwei vorhandenen Titel zu hören, ob das aber auf Vinyl sein muss wage ich zu bezweifeln.
Gestern Abend das erste Mal seit etlichen Jahren wieder gehört und heute dann gleich noch mal einen Durchlauf gestartet! Auch schon wieder 16 Jahre her, seit das Album veröffentlicht wurde. Wie auch immer, die Scheibe gefĂ€llt mir immer noch ausgesprochen gut. Hier sind durchgehend starke Kompositionen verewigt worden, herausheben wĂŒrde ich jetzt mal den Titelsong "Theater of War", "Wisdom", "The Warning" und das ja schon vom Demo her bekannte tolle "Sarah Williams".
Hat hier schon jemand das neue Album von Jacobs Dream? Ist dort stilistisch mit den altbekannten Trademarks zu rechnen? Die Kritiken sind ja hierzu ĂŒberwiegend sehr positiv.
Thrash aus Engeland; immer so eine Sache. Da heiĂt es ja immer, die Insulaner können alles, auĂer Thrash. Aber, wie heiĂt es doch ebenfalls so schön, Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, so dass ich hier spontan grad mal Sabbat, Onslaught und Deathwish als positive Vertreter der UK-Thrash-Zunft nenne. Und nachdem vor kurzem die einzige Veröffentlichung von Metal Messiah "Honour Among Thieves" (1990) den Weg in meine Sammlung gefunden hat, muĂ ich auch fĂŒr diese Band mal sagen; eigentlich auch nicht schlecht! Allerdings schmĂ€lert der recht durchwachsene Sound anfĂ€nglich das HörvergnĂŒgen doch um einiges. Daher braucht das Album auch mehrere DurchlĂ€ufe - die ich ihm aber auch gerne gegönnt habe - um sich ein etwas objektiveres Bild zu machen. Manchmal fehlen mir in den Songs noch die Haken und Ăsen sowie die finale Griffigkeit, die die StĂŒcke in den GehörgĂ€ngen dauerhaft festzurren. Alles in allem aber schon ein interessantes Album fĂŒr den geneigten Underground-Thrasher, das leider das einzige der Truppe blieb. Ăbrigens: Auf der CD befinden sich als Bonusmaterial auch die vier Songs vom 1989er "Mad Man"-Demo.
Thrash aus Engeland; immer so eine Sache. Da heiĂt es ja immer, die Insulaner können alles, auĂer Thrash. Aber, wie heiĂt es doch ebenfalls so schön, Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, so dass ich hier spontan grad mal Sabbat, Onslaught und Deathwish als positive Vertreter der UK-Thrash-Zunft nenne. Und nachdem vor kurzem die einzige Veröffentlichung von Metal Messiah "Honour Among Thieves" (1990) den Weg in meine Sammlung gefunden hat, muĂ ich auch fĂŒr diese Band mal sagen; eigentlich auch nicht schlecht! Allerdings schmĂ€lert der recht durchwachsene Sound anfĂ€nglich das HörvergnĂŒgen doch um einiges. Daher braucht das Album auch mehrere DurchlĂ€ufe - die ich ihm aber auch gerne gegönnt habe - um sich ein etwas objektiveres Bild zu machen. Manchmal fehlen mir in den Songs noch die Haken und Ăsen sowie die finale Griffigkeit, die die StĂŒcke in den GehörgĂ€ngen dauerhaft festzurren. Alles in allem aber schon ein interessantes Album fĂŒr den geneigten Underground-Thrasher, das leider das einzige der Truppe blieb. Ăbrigens: Auf der CD befinden sich als Bonusmaterial auch die vier Songs vom 1989er "Mad Man"-Demo.
Der Ăberhammer ist die Scheibe natĂŒrlich nicht, aber METAL MESSIAH hatten ein paar richtig flĂŒssige Nummern mit aggressiven Riffs am Start, die man sich anhören kann. Leider ist die Produktion nur Durchschnitt und ein, zwei Langweiler haben sich dann doch draufgeschlichen. Interessanter Stoff fĂŒr B-Liga-Erkunder.