Nightrider hat geschrieben:
Die drei Resch-Brüder, die sich für ihre drei, zwischen 1983 und 1988 bei Metal Blade veröffentlichten Alben immer neue Schlagzeuger suchten bzw. suchen mussten, blieben mit ihrer Band Pandemonium auf alle Zeit im Underground stecken, obwohl sie, den musikalischen Erfolg suchend, schließlich Anfang der Achtziger aus dem kalten Alaska ins sonnige L.A. umsiedelten. Das Debüt-Album lief hier nun seit Ewigkeiten mal wieder, weshalb ich mal wieder freudig nach der Scheibe gegriffen habe.
Die Truppe war als regelrechter Familienbetrieb konzipiert, was der Band einen gewissen Skurilitätsbonus verlieh. Pandemonium spielen schnörkellosen Heavy Metal, der mir immer noch gefällt, dem aber für meine heutigen Ohren der letzte Biss fehlt, um es zu einem herausragenden Album zu machen. Die Produktion hätte in diesem Kontext dann auch etwas mehr Power vertragen. Mein Gedächtnis könnte mich täuschen, aber ich glaube, der Zweitling Hole in the Sky hatte etwas mehr zu bieten (*lege ich mir gleich auch nochmal raus*). Soweit ich mich entsinne, ist der Sänger Chris Resch schon vor einigen Jahren verstorben.
Hoppla, das ist ja mal cooler Stoff!! Die Scheibe/Band kannte ich bisher nur vom Namen her, hab jetzt in zwei, drei Stücke reingehört, und finde das jetzt schon supertoll. Schöner late 70s/early 80s Drive mit knallenden Gitarren und Power unterm Hintern. Notiert. Danke.

















