Clontarf hat geschrieben:Pavlos hat geschrieben:
Gleich zu Beginn: Ich finde Venom langweilig. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie mir zu "evil" waren, als ich Mitte der 80er in den Metal reinfand. Ich hab sie einfach immer links liegen lassen. Und als ich dann Jahre später, so Anfang/Mitte der 90er, zum ersten Mal die Frühwerke konzentriert hörte, fand ich das unglaublich luschig und amateurhaft.
Den "Temples Of Ice" und "The Waste Lands" Doppelpack jedoch, den mag ich. Hier klingen sie ganz anders, einfach in vielen Belangen besser, und es wird sogar richtig (gut) musiziert. Wenn Venom Hardliner sagen, dass dies kein richtiges Venom sei, dann soll es von mir aus so sein. Trotzdem verstehe ich nicht, warum diese Phase, mal ganz unabhängig davon wer gerade in der Band war, so selten erwähnt wird. Das ist 1a Stoff.
Hugin?
Coole Scheiben!

Hach, allein der Anblick dieses göttlichen Artworks ist pure Erotik, oder so...
Pavlos, bei mir rennst du zwar nicht mit deiner Aussage zum klassischen VENOM-Trio, aber auf jeden Fall mit deiner Aussage zu den Dolan-VENOM-Alben (1989-1992) offene Türen ein. Für mich ist der Dreifachschlag aus "Prime Evil", "Temples Of Ice" und "The Waste Lands" eine der besten aufeinander folgenden Alben-Trilogien der Metalgeschichte. Sicherlich nicht schlechter als die Anfangstrilogie aus "Welcome To Hell", "Black Metal" und "At War With Satan". Eher sogar besser, obwohl ich auch die Frühwerke über alles liebe. "The Waste Lands" halte ich im Übrigen sogar für das beste Thrash-Metal-Werk überhaupt und (zusammen mit "Black Metal") für die beste VENOM.
Diese innige Verbundenheit mit diesen Scheiben ist auch die Ursache, warum ich mich über die VENOM INC.-Gründung riesig gefreut habe. Leider spielen die Vögel live fast nur Cronos-Ära-Kram, weiß der Geier warum...
Trotzdem coole Gigs, aber ja, doof halt, wenn man schon das Original-Line-up von drei Megasuperüberalben auf den Brettern hat, muss man den Kram doch auch spielen...
Ach ja, "Clarisse" ist im Übrigen auch meine Lieblingsballade, ever.
