Trampled Underfoot : Trampled
Underfoot
Wieder mal
war die Sacred Metal-Page ihrer Zeit weit voraus: anno 1998 (!) besprach
bereits schon Michael dieses kleine Juwel aus den US of A (nachzulesen hier),
das seinerzeit nur in Nippon unter die Leute gebracht wurde und erst jetzt mit
dem italienischen Label Steelheart auch einen Euro-Vertrieb gefunden hat.
Endlich, muß man wohl sagen – denn der geschätzte Kollege hat wie allzumeist
den Nagel auf den Kopf getroffen
(Jetzt hör mal auf zu schleimen... :-) Obwohl: tut gut, he he.... -der
geschätzte Kollege). Der erstklassige, klassisch angehauchte Heavy
Metal der Formation um Bandgründer Kyle Harrison (g.) weiß damals wie heute
gleichermaßen zu begeistern und sollte jedem Rainbow- und (vor allem) Malmsteen-Fan bestens
reinlaufen.
Wie der
Altmeister zu besten Rising Force-Zeiten – wenn auch längst
nicht so derart einseitig auf die Selbstdarstellung der Leadgitarre erpicht,
denn Herr Harrison stellt sein Spiel doch deutlich mehr in den Dienst der Band
– zockt man sich höchst filigran, aber keinesfalls steril durch erstklassige
Metalhämmer wie “Merchants Of Death” (erstklassiger Opener!), das schleppende,
mit wunderschönen Akustikeinlagen versehene “Pride Will Fall” oder die überragende
Monsterhymne “Into The Night” (inkl. verdammt cooler, Early-Rainbow-inspirierter
Keyboardarbeit!), in denen neben dem fulminanten Gitarrenspiel vor allem die
hohe, kraftvolle Stimme des Shawn Pelata hervorsticht.
Fantastischer
Stoff – sollte sich jeder Fan der genannten Acts zumindest mal anhören. Könnte
mir gut vorstellen, daß da der eine oder andere (wie der Schreiber dieser
Zeilen) eine neue Kult-Band für sich entdeckt…
(c)2003, Ernst Zeisberger