Sacred Metal

Aus dem Sacred-Metal-Archiv · Black · Death · Doom · Gothic

Nomad Son: First Light

Historischer Originaltext. Angaben zu Veröffentlichungen, Preisen und Kontakten beziehen sich auf die damalige Zeit.

Das Label "Metal On Metal" hat nicht nur gleich zweimal den Namen unserer Lieblingsmusik als Titulierung gewählt, nein, sie veröffentlich auch schön fleißig ein gutes bis hervorragendes Album nach dem nächsten. Sowas gehört unterstützt, liebe Leute, auch wenn ich weiß, dass gerade in den heutigen Zeiten des knapper werdenden Bargeldes die Ausgaben für den Stahl wohl überlegt sein wollen. Egal, man kann ja auch mal ne Woche nur Nudeln essen und stattdessen zwei, drei neue CDs im Player rotieren lassen.

Gemeinsam mit Heathendom hat man die Malteser Doomster von Nomad Son auf die Bangermeute losgelassen und auch die können durch die Bank überzeugen. Auf Malta doomen bekanntermaßen nicht nur Forsaken vor sich hin, auch diese Newcomer haben sich dieser Stilistik verschrieben (mit Albert Bell haben beide Bands zudem noch den gleichen Basser im Line-Up). Das überraschende Element auf vorliegendem Erstling ist die allgegenwärtige Hammond-Orgel, welches dem Material einen dezenten 70er-Touch verleiht. Ansonsten herrscht „typischer“ Epic Doom vor, der aufgrund  vereinzelter Power Metal-Einschübe („At The Thresholds Of Consiciousness“) mehr an Solitude Aeturnus und Candlemass als an die „dreckigen“ Rüpel Reverend Bizarre oder The Gates Of Slumber erinnert. Epic-Doomer mit Affinität zu Papas Plattensammlung sollten mal auf jeden Fall mal reinhören!

Kontakt/Website: http://www.myspace.com/nomadsonmalta

(c)2008, Michael Kohsiek

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