Der bei den Hot Metal Releases übliche Pappschuber kommt bei
X-Caliber aufgrund des geilen Covers besonders edel, leider ist
dieser (zumindest bei meiner CD) doch etwas zu eng angefertigt
worden und so brauchte ich geschlagene fünf Minuten, um das Jewel
Case herauszupressen, hatte mir echt schon überlegt, den
Inhalt auszuschneiden...
O.k., was zählt ist der Inhalt und der kann mich voll überzeugen. Die Amis X-Caliber veröffentlichten mit "Warriors Of The Night" 1986 ein kleines Schätzchen und es wurde höchste Zeit für einen (nicht ganz so) offiziellen CD Release. Schon der in dezentem Midtempo gehaltene, leicht epische Opener "Runaway" weiß zu gefallen, im Mittelpunkt stehen die fast schon anmutigen Vocals von Kevin Denegan (so muss ein Metalsänger klingen) und die verspielte Gitarrenarbeit. Noch besser läuft mir das folgende, etwas schnellere Titelstück mit seinem beschwörenden Mittelpart und den anschließenden Marschtrommeln rein, ein akustischer Leckerbissen! Auch "The Sword" (bei dem die Vocals ein ansonsten musikalisch eher belangloses Stück auf ein wesentlich höheres Niveau hieven) mit seinem leicht mittelalterlich angehauchten Anfangspart kann voll überzeugen.
Die folgenden Stücke tendieren dann rein stilistisch in eine etwas Richtung und schielen eindeutig in eine (damals) kommerziellere Richtung, deswegen sind sie allerdings noch lange nicht schlecht, auch wenn die Platte dadurch etwas auseinandergerissen wirkt. "Tell Me Why" bietet jedenfalls, wie auch "Don't Say Goodbye" starke Hooklines, "Rock's Alive" klingt -was der Titel schon erahnen ließ- etwas zu klischeehaft, "Told You Not To Run" geht dann aber wieder voll in Ordnung.
Die Ballade "Someday" lässt die CD nach 40 lohnenswerten Minuten ausklingen und obwohl mir eine etwas zielgerichtetere Songzusammenstellung wahrscheinlich noch einen Tacken besser gefallen hätte, kann ich die CD jedem Fan melodischen Metals ans Herz legen.
O.k., was zählt ist der Inhalt und der kann mich voll überzeugen. Die Amis X-Caliber veröffentlichten mit "Warriors Of The Night" 1986 ein kleines Schätzchen und es wurde höchste Zeit für einen (nicht ganz so) offiziellen CD Release. Schon der in dezentem Midtempo gehaltene, leicht epische Opener "Runaway" weiß zu gefallen, im Mittelpunkt stehen die fast schon anmutigen Vocals von Kevin Denegan (so muss ein Metalsänger klingen) und die verspielte Gitarrenarbeit. Noch besser läuft mir das folgende, etwas schnellere Titelstück mit seinem beschwörenden Mittelpart und den anschließenden Marschtrommeln rein, ein akustischer Leckerbissen! Auch "The Sword" (bei dem die Vocals ein ansonsten musikalisch eher belangloses Stück auf ein wesentlich höheres Niveau hieven) mit seinem leicht mittelalterlich angehauchten Anfangspart kann voll überzeugen.
Die folgenden Stücke tendieren dann rein stilistisch in eine etwas Richtung und schielen eindeutig in eine (damals) kommerziellere Richtung, deswegen sind sie allerdings noch lange nicht schlecht, auch wenn die Platte dadurch etwas auseinandergerissen wirkt. "Tell Me Why" bietet jedenfalls, wie auch "Don't Say Goodbye" starke Hooklines, "Rock's Alive" klingt -was der Titel schon erahnen ließ- etwas zu klischeehaft, "Told You Not To Run" geht dann aber wieder voll in Ordnung.
Die Ballade "Someday" lässt die CD nach 40 lohnenswerten Minuten ausklingen und obwohl mir eine etwas zielgerichtetere Songzusammenstellung wahrscheinlich noch einen Tacken besser gefallen hätte, kann ich die CD jedem Fan melodischen Metals ans Herz legen.
