Schöne Sachen, die hier gehört wurden. So denn ich. Drunten vom Musikzimmer komme ich her, ich muss euch sagen, es tutet in den Ohren gar sehr.
Bevor ich ins Bett hupferl, hier die heutige Quadriga des guten Geschmacks.




Begonnen wurde der Abend mit der aktuellen Wodos. Das ist einfach nur ein spitzenmäßiges Granatenalbum, selbst das stete Umdrehen der beiden spermaweißen Vinyls nach jeweils 3 Songs tut nicht weh. Da können die geometrischen Verquertthrahser noch so viel vektorisieren, so klingt der Prügel, so haut der Pott ins Mett, Thrash, mein Thrash. Suchs Gesang ist so herrlich angepisst geil, mit etwas Hall auf die Harddisk gepflastert, dass die Söckchen glühen. Meister Freiwald trommelt Dinge, die man erst beim Selbstversuch, schon wieder der Such, zu schätzen weiß und Monsieur Bernemann fudelt arschtighte Riffs mit Wiedererkennungswert ins Ohriversum, schee.
Danach durfte das schicke schwarze PVC des Gheistes ran, die Hardrockplatte von ABBA mit Tobias am Gesang. Was für traumhafte Pop-Melodien, was für lyrische Geschmeidigkeit im Zeichen des Bösen oder Guten, je nach Konfession. HE IS, I AM, eh klar.
Es folgte tiefes Purpur anno 1987. Für mich eine weit unter Wert geschätzte Platte der Mark II-Besetzung. 10 Songs, 10 Hits, vom Uptempo über Rocker bis zum Blues alles vertreten. Paice trommelt so songdienlich präzise fluffig, oh mei, wie freu ich mich aufs neue Album und die Tournee, wenn bezahlbar.
Den Abschluss bildeten mein Jugendhelden aus New York City. Die 6 Paulesongs regeln amtlichst, der Mann hat den Songwritingbogen raus. Die Texte glänzen mit schlüpfrigster Matrazenakrobatik, Gene gefällt zumindest mit dem speedigen "Love's a Deadly Weapon" und Kulick Bruce spielt eine seiner besten Licks und Soli zum Einstand. Gute N8, uh, all night!
