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Forsaken: Trip to Nowhere

Die erste Veröffentlichung auf dem von Tarek Maghary (Majesty) neu gegründeten Steel Pride-Label hört auf den schönen Namen Forsaken, die auf ihrem Erstling, wie sollte es auch anders sein, schönen traditionellen Metal spielen. Der Opener "The Final Crusade" geht dann auch gleich hymnisch in die Vollen und gefällt durch die schönen Melodien und den ausgereiften Gesang. Besonders gelungen sind die Parts, bei denen Sänger Christian Seynstahl seine "fiese" Stimme auspackt! Der zweite Track "Forsaken" könnte in Punkto Atmosphäre, Text und Instrumentierung (Chöre) dann auch 1:1 von den scheinbaren Vorbildern Majesty stammen - dennoch gefällt's mir und so markiert die Bandhymne bereits den zweiten hymnischen Treffer auf dem Album! Eine weitere Huldigung von Maghary und Co. fehlt aber, so dass Forsaken auf den folgenden Songs durchaus eigene Identität durchscheinen lassen. Bei Songs wie dem relativ straighten Brecher "Blind Hate", dem mit einem netten Maiden-Part ausgestatten "Broken Dreams", der kitschfreien Ballade "Tears of Pain" oder dem mit einem schönen Pianointro versehenen "Beyond the Gates of Heaven" (Ohrwurm!!) hört man nicht nur den Spaß und die Überzeugung der, betrachtet man die Fotos im Booklet, scheinbar noch sehr jungen Bande   truemetallischer Gesellen, sondern auch das ohne jeden Zweifel vorhandene Potential. Schön, dass man sich um den Nachwuchs also scheinbar auch in Deutschland keine Sorgen machen muss. Forsaken, ihr seid auf dem richtigen Weg!

Also, Metaller: support the Underground heißt es doch immer so schön. Und wenn dieser dann auch noch aus Deutschland kommt, sollte man das doch doppelt beherzigen, oder? Ich zähle auf euch!

Ach ja: Der Preis beträgt wirklich moderate 10 Euro (plus 2 Euro) Porto und bestellen kann man hier:

www.steelpride.de

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(c)2004, Michael Kohsiek